Donnerstag, 18. Juli 2013

Canada-Trip 2013 // Teil 1: Montreal

Ich hoffe ihr sitzt gemütlich auf dem Sofa, Laptop auf dem Schoß und es steht auch etwas Trinken und Knabberkram bereit. Denn jetzt folgt der lang ersehnte, unheimlich aufregende, aber auch ellenlange Bericht über unseren grandiosen Urlaub am anderen Ende der Welt: Canada.

Unseren geplanten Trip hatte ich HIER ja schon erläutert, aber damit ihr auch wisst, wo genau wir uns rumgetrieben haben, habe ich das mal auf dem Bild verdeutlicht.



Unsere Reise hatten wir von vorn herein gut geplant und ich muss sagen es lief pannenfrei! (Naja, ein wenig Panik hatten wir schon auf dem Rückweg zum Flughafen, als wir dann mit Reservetank im Stau standen und uns dann auch noch verfahren haben - aber Gott sei dank alles gut gegangen).
Nach einer durchgemachten Nacht (unserer Meinung nach lohnt schlafen nicht, wenn um 6:30 Uhr der Flieger geht) wurden wir mit Sekt verabschiedet und machten uns auf die lange Reise. Erst von Bremen über Paris und dann nach Montreal. Wer den Pariser Flughafen kennt, versteht, warum wir uns echt abgehetzt haben (trotz 1 Stunde Aufenthalt) um zum nächsten Gate zu kommen.
Die Filmauswahl und das Essen im Flieger war auch ganz gut (sorry an dieser Stelle leider keine Essensfotos^^), die Gemütlichkeit ließ dagegen nach mehreren Stunden zu wünschen übrig.

Auf dem neuen Kontinent wurden wir natürlich erstmal sehr ausführlich über unsere Reisegründe ausgefragt... - Dann nach einer gefühlten Eigkeit endlich draußen knallten uns knappe 30 Grad entgegen, und nachdem wir unsere Koffer im Hostel ablieferten, erkundeten wir die Fußgängerzone gleich um die Ecke.

Das Hostel "m Montreal" war super! Hübsch und modern eingerichtet, sehr sauber, freundliche Mitarbeiter, zentrale Lage. Kaffee all day long und ein süßes Frühstück: Waffeln, Muffins, Toast mit Marmelade und Eier - sehr lecker, aber auch jeden Tag das gleiche. Im Keller gab es noch eine Bar, aber da waren wir nur kurz. Wenn wir Fragen hatten half man uns sehr bemüht und einige konnten sogar etwas Deutsch.
Am ersten Tag machten wir einen Ausflug. Erst Richtung Hafen und ein wenig am Wasser entlang, einen alten Uhrenturm hinauf, dann Richtung Altstadt, in die Notre Dame und durch Chinatown zurück.
oben seht Ihr den Hafen und den Uhrenturm, unten den Weg in die Altstadt an typischen Wohngebieten vorbei (Feuertreppe) und Blick auf die Notre Dame.
Unten: Die Notre Dame von Montreal, Eintritt kostete nur 5 Dollar und man durfte fotografieren.
Ein kurzer Gang durch Chinatown und Sven musste unbedingt den frisch gepressten "Zuckerrohr"-Drink probieren.
Am 2. Tag liehen wir uns ein paar Räder aus und erkundeten die Insel. Zu meinem Pech war die Brücke doch recht Steil und der Weg darüber echt anstrengend. Aber wir kamen letztendlich gut voran und konnten deshalb eine Menge sehen. Blick auf die Skyline von Montreal, die Biosphere, ein kleiner Einblick auf die Formel-1-Strecke.
Bei einem Spaziergang durch den Park erblickten wir zuckersüße, neugierige Eichhörnchen, die sich gut als Model vor meiner Linse machten.
Abends waren wir dann noch in Chinatwon lecker essen. Mein außergewöhnlicher Drink beinhaltete Kokosmilch, rote Bohnen und Wackelpudding^^ Auf dem Rückweg ins Hostel konnten wir dann noch die schöne Beleuchtung der Notre Dame bewundern.

Dann war es soweit: Wir bekamen unseren Leihwagen - einen Chrysler Minivan. Wie bolle freuten wir uns über den Platz den er bot, aber hierzulande fährt quasi fast jeder so ein großes Modell.
Gleich nutzten wir den Wagen für unseren nächsten Ausflug. Es ging den Mont Royal hoch und dort genossen wir erstmal an mehreren Aussichtspunkten den schönen Blick auf Montreal.
Auch um den Olympiapark fuhren wir herum, bevor es zum Abschluss noch einmal für einen kleinen/großen Einkauf zum Walmart ging. Alles war total riesig und überdimensional hier - nicht nur die Highways und Hochhäuser, sondern auch das Sortiment im Supermarkt!

Dies war auch vorerst der letzte Tag in Montreal. Am nächsten Morgen ging es dann voll bepackt im neuen Auto in die nächste Große Stadt: Ottawa.


An dieser Stelle möchte ich einen kleinen Cut machen. Wie Ihr sehen und lesen könnt haben wir viel erlebt und das alles in einen einzigen Post zu Quetschen wäre zu viel des Guten. Freut euch also bald über den restlichen Bericht, von der Hauptstadt, über Kingston bis nach Toronto, zu den Niagarafällen und zurück.

Was hätte euch an unserem Canada-Trip besonders gut gefallen? Wollt Ihr auch einmal ins Land der Ahornblätter reisen?

9 Kommentare:

die fotos sind echt klasse und egben das gefühl dabei gewesen zu sein^^

uhhh hsüße!!!! tolle bilder und hört sich alles sehr spannend an xD auch das getränk aus chinatown.
ich bin schon gespannt auf den nächsten teil :D

drück dich <3

wow, sehr cool!
Freuen uns auf die Fortsetzung :)

Wow was für tolle Bilder. Ich bin ja echt neidisch :).

Lg

Sehr schöner Bericht. Kanada steht auf meiner Reise-Wunschliste auch ganz weit oben :)

Jaaa, es kam an und hat mich echt sooo gefreut, vielen lieben Dank nochmal! :)

Dein Bericht ist echt richtig toll. Eine Freundin von mir ist zurzeit auch in Canada und ich kann schon ein paar Parallelen ziehen ^_^

Super schöne Bilder. Wir haben Freunde die nach Canada ausgewandert sind und sparen schon fleißig, damit wir sie endlich besuchen können. Wir möchten dann richtig lange dort Urlaub machen und auch eine einwöchige Kanutour (natürlich mit Guide) durch einen der tollen Nationalparks machen =)

Oh, so tolle Bilder. Ich hoffe es gibt noch mehr davon :)

lg Laura von .everybody is unique.

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