Dienstag, 24. Januar 2012

Wallanders erster Fall

Klappentext
Als Wallander seinen ersten Fall löst, ist er Anfang zwanzig, ein junger Polizeianwärter und bis über beide Ohren in Mona verliebt. In einer Zeit, da die Polizei mit Schlagstöcken gegen Demonstranten vorgeht, wird seine Berufswahl nicht nur von seinem Vater kritisiert. Da findet er eines Abends seinen Wohnungsnachbarn Halén erschossen auf dem Küchenboden liegend, den Revolver in der Hand. Die Kriminalpolizei tippt auf Selbstmord, doch Wallander zweifelt an dieser simplen Erklärung, um so mehr, als Haléns Wohung in Flammen aufgeht und man nur wenig später auf eine weitere Leiche stößt. Am Ende dieser Ermittlungen hat Wallander eine Menge Fehler gemacht und leichtsinnig sein Leben riskiert, doch sein außerordentliches kriminalistisches Talent gilt als erwiesen.

Mit dem vorliegenden Band hat Mankell auf den Wunsch vieler Leser reagiert, die wissen wollten, wie es Wallander erging, bevor er mit Mörder ohne Gesicht erstmals ans Licht trat. Von Wallanders erstem Fall, über drei weitere Kurzgeschichten (Der Mann mit der Maske, der Mann am Strand, Der Tot des Fotografen) bis zu einem ausgewachsenem Kriminalroman, Die Pyramide, recht das Spektrum dieser Erzählungen, die alle vor dem 8. Januar 1990, dem Beginn der eigentlichen Wallander-Serie, spielen.

Informationen
Autor:
Preis:

Seiten:
Originaltitel: Ersterscheinung: Verlag:
ISBN:


Liebe:

Spannung:

Spaß:


Gesamteindruck:
Henning Mankell
24,90 Euro
477
Pyramiden
1999 Schwedisch / 2002 Deutsch
Paul Zsolnay Verlag
3-552-05187-2

**

***

*




Eigene Meinung
Ein super spannender Roman mit gleich mehreren Erzählungen über verschiedene Jahre hinweg. Die Erzählweise ist sehr detailliert, ohne einschläfernd oder langatmig zu wirken. Es gibt immer wieder neue Entdeckungen und verstrickte Ereignisse zwischen den durchgehend spannenden Erzählungen. Auch Familienmitglieder werden immer wieder aufgegriffen; ich finde es wirklich interessant das ab und an vom Privatleben des Protagonisten - neben den ganzen Ermittlungen - erzählt wird; das macht das Buch einfach unglaublich authentisch.
In den meisten Fällen erfährt der Leser direkt am Anfang der Geschichte wie der Mord passiert ist, und grübelt dann im Laufe des Buches über die Frage "warum" nach. Ein paar Schwierigkeiten haben mir die ganzen schwedischen Namen und Orte gemacht, die man sich manchmal nicht dirket merken oder zuordnen konnte, und wieviel Euro sind nochmal 20.000 Kronen?? Ein bisschen aufgeregt hat mich allerdings dass Wallander in fast jedem Roman den gleichen Fehler gemacht hat und somit am Ende immer direkt vom Täter konfrontiert wurde. Alles in allem war es aber super gut zu lesen und es wird sicher nicht mein letzter Mankell-Roman gewesen sein.

Fazit *
Durchgehend spannender Krimi für Schweden-Fans!

0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen