The girl behind

Mary, 23 Jahre (♉) aus Bremen: Kreative Mediengestalterin, liebt kochen, backen, Kino, basteln, lesen, vergeben seit 11.3.2007

Reading a lot of books makes clever

Da ich eine totale Leseratte bin, möchte ich euch meine Rezensionen über die verspeisten Bücher nicht vorenthalten!

Cooking, baking, eating, laughing

Meine Rezepte für euch zum nachmachen, größtenteils mit viel Liebe selbst ausgedacht.

DIY-Projekte für alle Lebenslagen

Ob zum dekorieren, selbst behalten oder verschenken, hier stelle ich euch meine Do-It-Yourself-Projekte zum nachmachen vor.

Freitag, 31. Oktober 2014

Zuckersüß und kunterbunt: Selbstgemachte Bonbons aus der Bremer Bonbon-Manufaktur

Eine Woche ist es schon her, als 10 Erwachsene Blogger mit strahlenden Kinderaugen, sabbernd in einem kleinen Lädchen in der Böttcherstraße standen. "Die Nordblogger" eine Facebookgruppe hatte zu einem Bloggertreff in Bremen aufgerufen und die liebe Heike hat den Workshop mit der Ladenbesitzerin und einer Ihrer Zuckerbäckerinnen in der Bremer Bonbon Manufaktur organisiert (Danke auch an Friesi für die grandiose Idee!).


Nun muss ich an dieser Stelle zugeben, dass ich den Laden, trotz dass er nun mehr als 5 Jahre existiert noch nicht kannte. Und das wo es so viele wundervolle Shops in dieser kleinen Gasse gibt, muss ich mir unbedingt merken, wenn ich Besuch bekomme und denen die besonderen Winkel der Stadt zeigen soll. Der erste Blick auf das riesiege Schaufenster macht jedenfalls Lust auf mehr und ich durfte mich als eine der "Nachrücker" (ja der Workshop war heiß begehrt und es gab nur 10 Plätze, zu meinem Glück hatte dann Katja kurzfristg abgesagt) einen Blick hinter die Kulissen werfen.
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurden zunächst etliche Bonchen zum probieren über die Theke gereicht, und hier war nun wirklich für Jeden etwas dabei. Geschmacksrichtungen wie Erdbeer-Sahne, Lakritze, Glühwein, Cola, Schokolade, Pfefferminze etc. fanden bei uns allen Gefallen und was es für unzählige Möglichkeiten gibt, hätten wir nicht geahnt: Über 100 Sorten werden in der Bonbon-Manufaktur angeboten!

Gelernt hat die Besitzerin Sabine Marquardt das Handwerk in der Schwedischen Stadt Gränna, schonmal gehört? Habe ich vor kurzem in meinem Urlaubsbericht erwähnt, dies ist nämlich der Herkunftsort der Polkagris, der rot-weiß-gestreiften Zuckerstangen. Das Besondere ist, dass man während des Bummelns im Laden direkt bei der Herrstellung zusehen kann, denn die "Zuckerküche" ist lediglich von einer Glasscheibe getrennt, zudem stehen auch immer ein paar Bonbon-Kissen zum Probieren bereit.

Nun bekamen auch wir life vorgeführt was die wichtigsten Schritte zur Herstellung der kleinen Köstlichkeiten sind. Zunächst wird die Zucker-Glukosesirup-Masse in einem Kupfertopf bei 150 °C erhitzt. Der rohe Teig wird nun auf eine Arbeitsplatte gegossen und mit Farbe sowie Aroma versehen. Nun kommt der Spannende Teil: Die Masse wird nun geknetet und gezogen bis die richtige Konsistenz erreicht ist und man sie auf der Wärmeplatte (damit die Masse nicht zu schnell abkühlt und fest wird) zu Strängen gerollt oder gezogen. Hier durften wir dann fleißig mitwerkeln und haben 2 extra für uns angefertigte Teige in den Geschmacksrichtungen Karamell und Limette verarbeitet.


Dann kann man daraus Lollies oder Zuckerstangen formen, oder den Strang unter der historischen Bonbonpresse zu Kissen zerteilen. Da musste man schon ein bisschen Geschicklichkeit zeigen, aber im Grunde eigentlich eine Sache die jeder ausprobieren kann – nicht umsonst werden Kurse wie dieser auch gerne als Firmenveranstaltung oder Kindergeburtstag angeboten.  Falls Ihr Interesse habt, also einfach im Laden nachfragen =)


Wer nun nicht das Vergnügen hat in näherer Umgebung zu Bremen zu wohnen kann die Bonbonbs trotzdem probieren, die beliebtesten Sorten gibt es nämlich auch im Online-Shop zu kaufen!
An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal herzlich für den Zuckerschock bedanken, für das Kribbeln auf der Zunge und die Geschmacksexplosionen der verschiedenen Angebote, sobald meine Ration leer ist, schaue ich sicher wieder gerne bei euch vorbei ;)



Hier noch die Berichte der anderen Blogger:
idodoodle2  //  Loca´s Diary  //  Sarah Maria  //

Na, habt ihr jetzt Lust auf Bonbons bekommen? Vielleicht sogar Lust bekommen auch mal eurer Kreativität freien Lauf zu lassen und selbst welche herzustellen? Oder seit ihr eher nicht so der Bonbontyp? Ich finde jedenfalls das es eine prima Geschenkidee ist, gerade jetzt wo Weihnachten naht ;) Was meint Ihr?


Dienstag, 28. Oktober 2014

Shopping for... Halloween

Nun ist es bald soweit und der Gruseltag steht vor der Tür. Halloween, Tag der Geister, Vampire und Hexen – Zeit sich mal wieder richtig auszutoben und sich komplett einer anderen Welt hinzugeben. Einmal in eine völlig andere Rolle zu schlüpfen, die Bude gruftig-schön zu dekorieren und all die Zombies und Teufel einzuladen die man finden kann.

Ich freue mich auch in diesem Jahr wieder auf einer (vielleicht sogar ganz spontan zwei) Party(s) eingeladen zu sein und habe mein Kostüm schon gut durchgeplant. Das komplette Outfit zeige ich dir dann gerne im Party-Bericht, aber bevor es soweit ist möchte ich dir gerne noch meine Shopping-Favoriten zeigen:

Food & Buffet 

1) Zombie Koch- und Backbuch
Für die Festtafel muss natürlich auch das Essen gruselig aussehen, wie das geht und was man alles für Möglichkeiten hat, erfährst du zum Beispiel in diesem Buch.
2) Fruchtgummi-Spinnen
Die Fruchtgummi-Fledermäuse kennt jeder. Gebisse und Würme sind auch nicht neu, aber diese Spinnen hier habe ich zum ersten Mal gesehen!
3 ) Koziol-Etagere
Schick und Praktisch: Hier drauf kannst du deine Leckereien für das Halloween-Buffet servieren.
4) Eiswürfelformen
Immer wieder gern gebraucht und verwendet auf jeder Party! Hier einmal Eiswürfelformen als Totenschädel.
5) Tischdecke schwarz
Hier wird nicht gekleckert - sondern geklotzt! Mit einer schwarzen Tischdecke liegst du total im Trend. Auch noch nach der Grusel-Fete.
6) Snack-Schalen
Süße kleine Snackschalen in Totenkopf-Form für Geisterchips, Blutpopcorn und Co.


Originelle Verkleidungen

1) Fledermaus-Umhang
Hier bedarf es nicht viel Aufwand! Schlichte, schwarze Kleidung und der auffälige Umhang machen dein Fledermaus-Kostüm perfekt! Für einen Extra-Hingucker sorgt diese Fledermausmaske
2) Geisterbraut
Mit weißer Farbe besprüht und ein paar Unterlaufenen Augenringen ist dies ein auffallend-anderes Kostüm und ein wahrer Hingucker!
3) Halloween-Schmuck
Damit auch das Ohr ein bisschen düster geschmückt ist.
4) Mumien-Lady
Natürlich geht auch das gut-bewährte Klopapier oder die alten Mullbinden - aber hiermit wärst du fix und fertig und obendrein auch noch eine sexy Mumie.
5) Cruella de Ville
Die böse Lady von 101 Dalmatinern, mein Kostüm für dieses Jahr.
6) Kürbis-Mädchen
Nich unbedingt gruselig, aber absolut süß und bezaubernd finde ich dieses Kürbis-Kostüm.


Schaurige Dekoration

1) Elektrische Teelichter
Damit nichts anbrennt und man trotzdem eine schaurige Stimmung hat.
2) Dekofledermäuse
Bemerkenswert echt sehen diese Fledermäuse aus, wenn man Sie von der Decke baumeln lässt.
3) Augäpfel-Luftballons
Schwarz-Orange kann jeder – diese Luftballons sind abgefahren!
4) Dekohand
Vielleicht möchtest du Sie zwischen die Candybar legen, aber auch sonst macht diese blutige Hand sicher Eindruck.
5) Totenschädel
Zwar ursprünglich Aquariumdekoration, aber im Gegensatz zu den ganzen Platzik-Schädeln die es zu kaufen gibt, sieh dieser hier einfach Spitze aus!
6) Blutende Kerzen
Eindrucksvolle Deko: schwarze Kerze von außen, zündet man diese an, beginnt sie zu bluten...


Auch im letzten Jahr habe ich so eine Liste gebastelt, gerne kannst du diese HIER nachsehen.
Für nächsten Jahr habe ich auch schon einige feine Sachen entdeckt und mir mal abgespeichert ;)

War was für dich dabei? Bist du auch auf eine Party eingeladen? Wenn ja als was verkleidest du dich? Oder ist dieses Konsumfest aus America eher nichts für dich? Ich freue mich über deinen Kommentar!

Sonntag, 26. Oktober 2014

Pilzquiche mit Camembert und Blaubeertopping

Puh, der Tag ist fast um und dabei wollte ich dir so gerne noch unsere heutige herbstliche Pilz-Quiche zeigen. Mal wieder auf den letzten Drücker einen Post geschrieben, damit du auch auf dem Laufenden bleibst ;)
Grund für diesen Beitrag ist der monatliche "Ich backs mir"- Aufruf von Bloggerin Clara (Tastesherriff) denn im Oktober dreht sich bei Ihr alles um Quiches. Da wollte ich gerne mal wieder dabei sein und habe mir gedacht, was passt besser zum Herbst als eine ordentliche Ladung Pilze?


Nachdem der Herzmensch "Oha" zur tollen Dekoration in den kleinen neuen Tchibo-Schälchen von sich gab war die Freude im nächsten Moment fast schon wieder verflogen "Ich mag doch keinen Camembert" meckerte er vor sich hin. Jaja da gibt man sich solche Mühe... Natürlich hat es ihm dennoch ausgezeichnet geschmeckt und er forderte auch gleich 3 Portionen Nachschlag!


So nun wollen wir aber mal zum Rezept übergehen das wirklich mal wieder einfach ist, und der Teil ließ sich so fabelhaft verarbeiten ich war ganz entzückt.

Für den Teig 
(Portion reicht wie auf den Bildern zu sehen für eine klassische Quicheform und 2 kleine Förmchen):
200g Weizenmehl
160g Roggen-Vollkornmehl
2 TL Backpulver
250g Magerquark
6 EL Öl (bei mir eine Mischung aus Walnuss- & Olivenöl)


Für den Belag
400g Champignons
100 - 150g Pfifferlinge
2 Zwiebeln
1-2 Knoblauchzehen
100ml Sahne (bei mir Soyacuisine)
250g Magerquark
1 Becker Creme Fraiche
4 Eier
1 Päckchen Camembert
etwas Raspelkäse
Gewürze (Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Oregano)


Für den Teig die Trockenen Zutaten sowie eine Prise Salz miteinander mischen. Dann Quark und Öl hinzufügen und mit dem Handrührgerät zu einem Teig kneten. Ist er noch etwas krümelig einfach etwas lauwarmes Wasser hinzufügen. Zum Schluss solltest du noch einmal kurz mit der Hand durchkneten. Den Quark-Öl-Teig kann man nun prima ausrollen und dann einfach in eine eingefettete Form geben.


Für den Belag Zwiebeln, Knoblauch und Pilze klein schneiden und in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten. Die Sahne hinzufügen und leicht einköcheln lassen. In einem hohen Gefäß Eier, Creme Fraiche, Quark und Gewürze miteinander verquirlen. Die Hälfte des Camemberts und etwas Raspelkäse unterheben. Nun das ganze mit der Pilz-Sahne-Mischung vermengen.


Die Mischung gibst du nun einfach auf den Teig und verzierst diesen noch mit ein paar Pilzen und der anderen Hälfte des Camemberts. Ein paar Kräuter noch obendrauf und dann das ganze bei ca. 180-200 C° für ca. 35 Minuten in den Ofen.


Mit einem Teelöffel Blaubeermarmelade (zum Beispiel von Ikea) servieren und noch heiß genießen.
Natürlich kannst du auch klassische Preiselbeeren verwenden, aber ich dachte so ist es mal etwas anderes, und der Geschmack ist ja ähnlich, passt gut zusammen so etwas herbes mit etwas süßem, besonders jetzt wo die Tage wieder kürzer werden.

Und was hälst du von meiner Quiche-Kreation? Wäre das etwas für dich? Hast du vielleicht auch einen Beitrag zum Thema geschrieben? Lass es mich wissen!
Liebe Grüße und einen wundervollen Abend noch!

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Fit up Your Body

Dieses Thema beschäftigt mich schon seit Mitte letzten Jahres, als ich ein Fitnessstudio-Gutschein mit persönlicher Betreuung von einem guten Freund geschenkt bekommen habe (er selbst ist Fitnesstrainer)Das ganze hielt dann ein halbes Jahr und lief automatisch aus. Die persönliche Betreuung hielt dann aber leider auch nur 2-3 Monate und wie das eben immer so ist, kam Stress dazu, es fehlte die Zeit und die Motivation ließ nach. Dazu kam dann noch die Weihnachtszeit, wo man ohnehin nicht so richtig auf die Ernährung achtet, ein kleiner Jojo-Effekt bleibt da nicht aus (Ich bin von 70kg auf 66kg runter um dann im Zeitraum von einem 3/4 Jahr wieder auf mein Höchstgewicht 72kg hoch zu klettern)... Dennoch habe ich mir einige Punkte verinnerlicht,  
denn nur durch  
neue, bessere Gewohnheiten
schafft man alte / schlechte ab. 


Mittlerweile habe ich wieder ca. 9 Kilo abgenommen und halte seit mehreren Wochen die 63kg. Das Programm Sizezero hat mir unter anderem sehr dabei geholfen. 
Ich bin nun etwas abgeschweift und mache nun in meinem wohlverdienten Urlaub eine Diät- und Sportpause, möchte den Urlaub ja schließlich genießen und danach wieder mit neuer Motivation einsteigen. Ein paar Kilos möchte ich nämlich noch runter bekommen, Wunschgewicht ist ca. 55kg (bevor jemand fragt, bei meiner „kleinen“ Größe von 1,58m ist das ein Normalgewicht).
Ich möchte mir da aber keinen Stress machen für die letzten Kilos und gebe mir Zeit bis zum nächsten Sommer ;) Gehe lieber mit mehr Spaß an Sport und Ernährung an die Sache ran, und wenn die Waage mal einige Wochen stehen bleibt ist das auch kein Drama, schließlich wiegen Muskeln ja mehr als Fett ;)

Ich habe nun also beschlossen „Fit up Your Body“ aktiv in den Blog zu integrieren und durch regelmäßige Bewegung und ausgewogene Ernährung nicht nur mich, sondern auch euch zu motivieren. Ich weiß, dass es gerade ein Trend ist, z.B. auf Instagram, aber viele von euch haben sicher auch schon die Alarmglocken gehört und möchten einen gesünderen Lifestyle an den Tag legen, und Ihr Leben dementsprechend umstellen wollen.
Auf vielen Blogs gibt es immer häufiger eine solche Kategorie und nach über einem Jahr Erfahrungen ansammeln habe ich mich endlich auch dazu aufraffen können dieses mir wirklich wichtige Thema auf meinem Blog öffentlich zu machen.
– Da man bekanntlich ja viel motivierter ist, wenn man sich gegenseitig unterstützt!

Im Laufe der nächsten Wochen und Monate wird es also viel zu diesem Thema hier zu lesen geben, wenn Ihr möchtet. Mein Fazit zum Sizezero-Programm, Ausgewogene Ernährung, Frühstücksideen, Lowcarb-Rezepte, Motivations- & Shopping-Tipps, Outdoor- & Homesport, Challenges und vieles mehr...

Wie oft wollt Ihr hier einen „Fit-Up-Your Body“-Post hier lesen? Welche spezielle Themen sind euch wichtig? Wie bekommt Ihr euren Hintern hoch? Schreibt mir in den Kommentaren was euch zu diesem Thema bewegt!

Sonntag, 5. Oktober 2014

Ich glaub ich steh im Wald – liebevolle Herbstdeko


"Hey, lass uns doch mal bei Depot schauen, dann kannst du da noch ein bisschen Herbstdeko besorgen". Völlige Verwirrtheit. Dieser Satz stammt doch tatsächlich von einem Mann. Ähem sogar von meinem. "Nagut...", dachte ich so bei mir und ging ihm lieber direkt hinterher, bevor er es sich anders überlegt, aber komisch fand ich das ehrlich gesagt schon.



So gelangten also Moos, Pilze, Eicheln, herbstliche Kunstblumen und eine Filzeule in meinem Einkaufskörbchen, von den ersten 3 Sachen habe ich dann fix mal eine schnelle, tolle Deko für unser Kerzentablett gezaubert. Aber Achtung! Das Moos krümelt meistens ziemlich, also fummelt es am Besten dort auseinander, wo ihr es schnell wieder wegfegen/saugen könnt.



YOU NEED
Es werden hierfür wirklich keine vielen Dinge gebraucht.
Am wichtigsten natürlich das Kerzentablett, ich habe euch hier mal einige meiner Favoriten von Amazon verlinkt: Kerzentablett 1 // Kerzentablett 2 // Kerzentablett 3, ursprünglich habe ich es aber bei Tchibo gekauft.
Dann natürlich was Ihr befüllen wollt, ich habe hierfür Moos // Eicheln // Pilze verwendet.
aber natürlich sind auch Herbst-Blätter, Kastanien und kleine Tannenzapfen denkbar.



To Do
Dann könnt Ihr auch schon wild drauf los dekorieren. Schaut einfach was euch gefällt und dass es zum Schluss nicht zu überladen aussieht. Ich habe zum Beispiel nur 2x dieses tolle "Pilz-Trio" verwendet, aber ansonsten einfach alles wild verstreut.
Im letzten Jahr war das ganze etwas bunter, da habe ich noch orangene Lampions  und Äste mit lilanen Beeren daran verwendet, zur letzten Herbstdeko gelangt Ihr hier!



Habt Ihr auch ein Kerzentablett und dekoriert es regelmäßig?
Habt Ihr es euch überhaupt ein bisschen herbstlich-gemütlich gemacht, oder wartet Ihr lieber auf die Weihnachtszeit? Ich bin gespannt, gerne könnt Ihr diese Idee nachbasteln und mir den Link zu EUREM Blogeintrag darüber da lassen ;)


Freitag, 3. Oktober 2014

Book: Die Rache trägt Prada

Klappentext
SIE IST DIE GLUCKLICHSTE FRAU IN NEW YORK - BIS DAS SCHICKSAL SIE GERADEWEGS IN DIE ARME IHRER SCHLIMMSTEN FEINDIN FÜHRT ...
Andrea Sachs schwebt auf Wolke sieben: Ihre Hochzeit mit dem umwerfenden Max Harrison steht kurz bevor, und auch beruflich könnte es nicht besser laufen. Sie ist die erfolgreiche Herausgeberin des Hochzeitsmagazins The Plunge, das sie zusammen mit ihrer besten Freundin Emily leitet. Die beiden hatten sich vor fast zehn Jahren als Assistentinnen der gefürchteten Miranda Priestly kennengelernt. Miranda, Chefin des Modemagazins Runway, hatte sowohl Andrea als auch Emily mit ihren Launen und Forderungen damals zur Verzweiflung getrieben. Doch nun kreuzen sich die Wege der drei erneut - für Andrea ein wahrer Albtraum...


http://www.amazon.de/gp/product/3570585123/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3570585123&linkCode=as2&tag=princessluvya-21
Informationen
Autor: 
Preis:
 
Seiten:

Originaltitel:
Ersterscheinung:
Verlag: 
ISBN:


Liebe:
 
Spannung:
 
Spaß:


Gesamteindruck:
Lauren Weisberger
9,99
443
Revenge wears Prada, the Devil returns
Oktober 2013
Goldmann
978-3570585122

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Eigene Meinung
Zwar handelt es sich bei diesem Buch zwar grundsätzlich um "leichte Frauenlekture" aber ich fand das Buch dennoch spannend und für mich persönlich wirkich passend. Besonders interessant war für mich – mal wieder – die Einblicke in ein Hochzeitsmagazin. Interviews, Agenturleben, Reisen. An viele Details vom ersten Teil "der Teufel trägt Prada" konnte ich mich gar nicht mehr so genau erinnern, deshhalb habe ich mir spontan erstmal den Film geholt =) Das Buch hat interessante Wendungen und ein überraschendes Ende, im gesamten liest es sich wirkich gut, daher auch gerne 4 von 5 Sternen. Mit Witz und Dramatik werden die Leser in den Bann gezogen, dennoch ein Stern Abzug, denn der "Teufel" Miranda Priestly hat in diesem Buch nur wennige Gastrollen, mich persönlich hat es nicht gestört, aber ich denke, dass genau das viele Leser schade finden würden.


FAZIT: Gute Fortsetzung mit Herz, und Verstand, überraschenden Wendungen und nicht ganz so viel Prada...

Habt Ihr es schon gelesen? Also ich bin ja ganz klar dafür dass es wieder verfilmt wird ;)

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Camping-Trip nach Schweden


Da plant man monatelang auf seinen Urlaub, besorgt sich sämtliches Equiptment und im Wohnzimmer stapelt sich schon die manifestierte Packliste - und dann, zackdiwupp  ist alles schon wieder vorbei und man sitzt zu Hause auf dem Sofa und sortiert die in den knapp 2 Wochen entstandenen 600 Bilder. Es kommt mir auf einmal wie eine Ewigkeit vor, seitdem wir in Schweden waren.  Um ehrlich zu sein, ist es das ja auch, schließlich habe ich schon seit Monaten nicht mehr gebloggt. Aber nun möchte ich euch gerne berichten wie es war und was wir alles erlebt haben...


DIE FÄHRE

Nach Skandinavien zu kommen ist unglaublich teuer. So hat mein Schatz (ein Geburtstagsgeschenk) für die Fährfahrt Kiel – Göteborg ca. 350€ bezahlt. Dafür hatten wir eine kleine Kabine mit Dusche und Frühstücksbuffet. Die Fahrt ging von 19 Uhr Abends bis 9 Uhr morgens, so konnten wir uns ganz entspannt auf den Urlaub einstellen, auf dem Deck spazieren gehen und tolle Fotos der Küste schießen. 

Nachts um 12 sind wir dann noch einmal aufs Deck gegangen, schließlich wollten wir unbedingt mit ansehen, wie die Fähre unter der dänischen Brücke hindurchfährt. Ziemlich kalt war es, aber unglaublich schön beleuchtet.

Beim Frühstück konnten wir dann schön aufs Meer blicken und haben später noch die Aussicht auf Göteborgs Küste mit den wunderschönen Schereninseln genossen. Einige Möwen-Schnappschüsse sind mir dabei auch gelungen.




SCHWEDENS NATUR
Schweden ist eher ein ruhiges und besonnenes Land, mit viel Natur in die man direkt hineinfährt. Autobahnen oder Landstraßen – umgeben von Bäumen und Seen – auf denen man wirklich ganz gemütlich fahren kann, es gibt dort nämlich kaum Verkehr. Auf dem Campingplatz angekommen, bauten wir natürlich zuerst das Zelt auf und hatten dann so unsere Schwierigkeiten mit dem Tarp. Nach der ersten Mahlzeit in unserem neuen Campingkocher machten wir direkt einen Spaziergang, erkundigten die Gegend (natürlich an einem wunderschönen See) und planten die Ausflüge der nächsten Tage. – Wie Ihr sehen könnt, ist mir auch jede enge Getier vor die Linse getreten ;)


NATURRESERVAT STORE MOSSE

Da mein Freund eine Affinität fürs Wandern hat, konnte ich ihm diesen Wunsch kaum abschlagen ein Naturschutzgebiet zu besuchen. Ein langer Tagesausflug der mir viel Spaß gemacht hat, wenn es auch anstrengend war 13 Kilometer abwechselnd über Baumwurzeln und diesen schmalen Planken zu laufen. Aber im Moor ist das nunmal nicht anders möglich ;)
Letztendlich hatten wir das Glück Kraniche zu sehen und auch ein Elch ist uns über den Weg gelaufen.


GRÄNNA

Am nächsten Tag ging es dann schon direkt Richtung Norden an den Vätternsee. Irgendwo in der Nähe von Jönköping wollten wir uns mit unserem Zelt samt Ausrüstung niederlassen. Direkt am See, an der Autobahn gelegen fanden wir dann einen schönen Platz, gleich neben dem Motel in Vetterleden. Die Besitzerin empfahl uns auch gleich einen Ausflug nach Gränna, dort sollte ein Mittsommerfest stattfinden. Zunächst fuhren wir aber direkt in den kleinen Ort Gränna, das bekannt ist für seine Polkagris, oder auch Zuckerstangen genannt. Hier standen wirklich ein Bonbonladen neben dem anderen und man konnte direkt bei der Produktion mit zusehen und gleich eine Menge Mitbringsel besorgen, z.B auch das tolle Knäckebrot...


Später sind wir dann noch zu dem Mittsommerfest gegangen, die Aufführungen hatten wir leider schon verpasst, aber der hübsch mit Blumen geschmückte Maibaum stand noch dort und überhaupt war es ein ganz gemütliches Plätzchen, an einem Idyllischem Wasserfall, etwas weiter südlich direkt der See, alles in allem sehr schnuckelig...



GÖTA-KANAL
Als weiteren Ausflug haben wir uns etwas weiter Nördlich den Götakanal ausgesucht. Besonders schön waren dort in dem kleinen Örtchen "Berg" die Schleusen, die 8 bis 12-fach direkt hintereinander hangen. Beeindruckend fanden wir, dass wir direkt Zeuge werden konnten als ein paar kleinere Segelschiffe hindurchgeschleust wurden. Ein bisschen weiter östlich in Söderköping haben wir dann fantastisches Eis gegessen. Diese Eisdiele stand sogar im Reiseführer, die Beliebtheit war auch gleich anzusehen, die Schlangen um ins Café zu kommen waren Kilometer-lang ;)




SMALAND
Nein, wir waren nicht im Kinderparadies von Ikea, sondern in einer wunderschönen Gegend südöstlich in Schweden. Natürlich war hier trotzdem vor allem für Kinder viel zu entdecken, schließlich kommt Astrid Lindgren von hier.

Das kleine Städtchen Vimmerby, wo die Autorin geboren wurde, haben wir besichtigt und auch Ähnlichkeiten zu Pipi Langstrumpf entdecken können. Generell sind die Städte hier sehr klein und niedlich. Auf dem Weg zu unserem schönen Campingplatz in Mariannelund sind wir noch an der SKURUGATA, einer großen mysteriösen Felsspalte vorbei gefahren, durch die man hindurch klettern konnte. Sehr aufregend und faszinierend war diese Spalte und durch das viele Geröll gar nicht so leicht zu durchqueren.


Den „Hof Katthult“ von MICHEL AUS LÖNNEBERGA (wusstet Ihr dass er in Schweden Emil genannt wird?) konnten wir uns natürlich auch nicht entgehen lassen. Wirklich Idyllisch dort und größtenteils noch genauso belassen wie damals zu Drehzeiten.




ELCHPARK
An einem Tag haben wir uns eine kleine Elchsafari vorgenommen. Schon die am Eingang aufgehängten Geweihe waren sehr beeindruckend, aber dass die Tiere dann wirklich so nah an uns herangekommen sind, hätte ich nicht gedacht.
So wurden wir mit Hängern an einem Traktor ins Gehege gefahren und konnten die Elche direkt füttern. Blätter haben Sie uns direkt aus der Hand geklaut und Apfel- oder Kartoffelstücke aus dem Mund: das nannte sich dann der „Elchkuss“ - wirklich witzig!
Das Fell war sehr klebrig und hielt somit die Mücken fern – aber das Geweih fühlte sich flauschig und samtweich an. Ein wunderschönes Nationaltier Schwedens.


Bevor es weiter südlich Richtung Glasreich ging, haben wir und noch die kleine Stadt Eksjö angeschaut und dort zu Mittag gegessen. Für mich wurde dann noch ein neuer Schlafsack gekauft - das war auch bitter nötig ich habe trotz Fließjacke jede Nacht gefroren, bei 4-5C° nachts... Der neue ist nun wirklich warm, schön flauschig und auch größer ;) 



ORREFORS
Dieser kleine Ort liegt mitten im Glasreich, welches deshalb so genannt wird, weil dort viele Künstler und Glasbläser ihre selbstgemachten Stücke, handbemalten Teller, Schüsseln und Gläserin den so genannten Glashütten zum Verkauf anbieten.
Der Campingplatz in Orrefors gehörte einem deutsch-sprachigem Paar, deshalb war die gesamte Verständigung gleich viel lockerer und familiärer. Dafür gab es hier aber auch eine echte Mückenplage! In 2 Nächten habe ich hier über 50 Stiche angesammelt, über 30 davon im Kopfbereich.


In dieser Gegend haben wir dann Minigolf gespielt, waren Kanufahren und haben uns die schöne Hafenstadt Kalmar angesehen. In dem Schloss von Kalmar waren wir leider nicht drin, wir waren nur etwas in der Altstadt bummeln...


An einem weiteren Tag haben wir uns die Insel ÖLAND angeschaut, dessen Wahrzeichen die kleinen Holz-Windmühlen sind, die überall entlang der Hauptstraße stehen. 


Einen alten Wikinger-Friedhof, der an ein Mini-Stonehenge erinnert konnten wir uns auch nicht entgehen lassen. 


Außerdem eine wunderschöne Burgruine, die nun nur noch für Touristen, Hochzeiten oder Konzerte benutzt wird. Ein wunderschöner Grundriss mit Blick aufs Meer...


Hier ging die Reise dann auch schon wieder zu Ende... Man bereitet sich ewig vor und dann ist alles wie in windeseile schon wieder vorbei.

Für die Städte-Trip-Begeisterten ist es vielleicht nicht so ganz das Wahre, hier sind die Cities wirklich klein und schnell besichtigt... da muss man dann schon flexibel mit dem Auto unterwegs sein. Wer sich aber gerne mal die typisch roten Häuschen, oder die wundervolle Natur (Wälder, Seen, Küsten, kleine Berge) anschauen möchte, dem kann ich so einen Tripp nach Südschweden wirklich empfehlen – natürlich gibt es neben Elchen und Co. noch vieles andere zu entdecken ;)


UND WOW, ihr habts durchgehalten und meinen Roman tatsächlich bis zum Schluss verfolgt?
Dann interessiert mich natürlich brennend, wie euch mein kleiner Bericht gefallen hat. Wart ihr vielleicht selbst schonmal in der Gegend? Was hätte euch von unseren Ausflügen am meisten gefallen?